Mit mehr Spielerschutz ins neue Jahr
Das Update an den Spielautomaten und die damit verbundenen neuen Regelungen in Deutschland sorgen für allerhand Gesprächsstoff innerhalb der Spielergemeinde.
In der aktuellen Spielverordnung ist zum Spielerschutz vor Spielsucht die Anzahl von Geldspielgeräten pro Spielothek (12) und die Begrenzung des Einsatzes auf 20 Euro Cent innerhalb von 5 Sekunden festgeschrieben. Es dürfen lediglich maximal 80 Euro pro Stunde Verlust an einem Automaten erspielt werden. Es sind aber auch höhere Einsätze (zur Zeit 5 Euro an bestimmten Spielen) spielbar. Das wird mit der Umwandlung von 20 Cent pro 5 Sekunden zunächst in Punkte erreicht. Hat der Spieler dann einen Gewinn erreicht, wird dieser auch erst weider anschließend auf die “Punktebank” gebucht (auf die auch der Transfer von Geld in Punkten und zurück erfolgt). Von dort aus kann eine zeitlich ausgedehnte Rückbuchung auf den Geldspeicher (die Spielverordnung regelt, dass max. 500 Euro/Stunde gewonnen werden dürfen) getätigt werden. Erst vom Geldspeicher kann dann der Gewinn ausgezahlt werden. Innerhalb einer Stunde darf nur ein Betrag von 500 Euro ausbezahlt werden, wird dieser Betrag überschritten, setzen Spielautomaten (Multigamer wie Novoline, Novostar oder Merkur) zunächst die Umbuchung für eine halbe Stunde Pause aus. So kann also eine Auszahlung von tausender Beträgen mehere Stunden dauern. Zusätzlich ist in der aktuellen Spielverordnung eine Pause festgelegt: Nach einer Stunde Spielzeit müssen nun die Automaten jegliche Spielaktivität stoppen, alle Guthaben auszahlen, keine Einzahlung von Einsätzen mehr zulassen und das Spiel stoppen. [Novoline]
Fakt ist, dass sich die Guthaben an den Novoline Spielautomaten in der Pausenzeit nicht auszahlen lassen! Also wenn man schon etwas gegen die Spielsucht unternehmen möchte, dann sollte man aber auch die Bedingungen dafür schaffen. Das neuerliche Update sorgt zudem für leere Spielhallen, da trotzt gleicher Einsätze nun nur noch 1.000 Euro anstatt 10.000 Euro gewonnen werden können – wir nennen das ganz einfach Betrug und fordern die sofortige Rücknahme des neuen Gesetzes!

