Sommer und Spielhalle?
Aus dem Tagebuch eines Spielers
Draußen sind 30 Grad im Schatten, doch die Spielhallen sind voll wie immer. Das verstehe, wer will? Gut, in den Spielotheken ist es im Jahre 2011 auch schon teilweise klimatisiert und die Temperaturen laden förmlich zum entspannen ein. Dazu werden eiskalte Softrinks serviert, kaum einer bestellt zu dieser Jahreszeit unbedingt auf Kaffee.
Richtige Lust habe ich nicht hier zu spielen aber gelegentlich trifft man auch ganz gerne das Spielotheken-Klientel. Und ja – es sind immer noch die gleichen, welche hinter den großen Jackpots (max. 1000 Euro) hinterher jagen. Und immer noch schwärmen sie von ihren großen Gewinnen an den Automaten – immer die gleiche Leier. Andere Themen gibt es hier drin eigentlich nicht!
Ich drehe ein paar Mal vorsichtig und sehe, wie die gewechselten 20 Euro innerhalb von 12 Minuten verschwunden sind. Kaum Bilder, kaum Gewinne – nein so macht mir das keinen Spass mehr. Und selbst wenn hier eventuell mal Freispiele bei Book of Ra & Co. kommen, die 5-6 Euro motivieren mich schon lange nicht mehr. Die trostlose Grafik und der mässige Sound an dem Superstar machen ihr übriges dazu.
Ich hatte letzten Monat sehr viel Online gespielt und ordentlich gewonnen, so dass ich bei Paypal nun schon einen Antrag zur Geldwäsche bekommen habe, da ich mehr als 2500 Euro empfangen habe. Dabei steht der Absender immer da – Betfair. Dort spiele ich übrigens am liebsten. Sind zwar nicht die Novo oder Merkur Spiele aber dafür wird man dort recht fair behandelt. Ein Vollbild beim Spiel X-Men gab mir 1500 auf einen Schlag, zwei tage später gleich noch ein Tausender bei King Kong.
Ich setze mich dann doch noch an den Tresen und trinke einen Kaffee mit der hübschen blonden Bedienung. Sie hat ein hübsches Gesicht und auch unter der Bluse scheint sie einiges zu bieten haben. Ihr pralle Hintern in der engen Jeans bittet förmlich nach Einlass. “Wann haste heute Feierabend?” Na, bis Abend Um Zehn – dann kommt mein Freund mich abholen!” Huch – noch so lange. Naja, wieder mal vergeben…
Ich verlasse die Spielhalle und überlege mir, was ich mit den 20 Euro in den 12 Minuten hätte alles machen können? Zum Beispiel 2 Kisten Bier kaufen, aber nee – Alkohol ist nicht gesund. Für den Puff hätte es an der tschechichen Grenze eventuell gereicht – aber zu gefährlich. Gut denke ich mir, so habe ich wenigsten dem schnuckeligen Blondie den Job erhalten. Trotzdem habe ich irgendwie doch kein gutes Gefühl bei dieser Überlegung…

